Ein Berufsverband der edelsten Art
„Um 1896 nimmt der belgische Fotograf Alexandre ein Bild mit dem Titel Avantgarde im Hohlweg auf, das in den folgenden Jahren von nahezu allen wichtigen Zeitschriften für Kunst und Fotografie nachgedruckt wird. Um 1911 prägt der französische Offizier und Dichter Guilleaume Apollinaire das Wort Avantgarde für jene Kunst um, die sich an vorderster Front der Entwicklungen in Markt und Stil wähnt; wahrscheinlich hat er das Bild gekannt. An diese Begriffsgeschichte muss ich immer denken, wenn ich mich mit dem BFF beschäftige: Als Lehrling war ich 1969 dabei, wie Otto Steinert wortgewaltig auf einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Photographie die Gründung eines Bundes Freischaffender Foto-Designer verkündete. Das Design ist im Alltag so angekommen wie die Avantgarde in der Kunst, und das ist im deutschen Sprachraum ein nicht zu geringes Verdienst des BFF. Heute bedeutet dieser Anspruch, die einmal hoch gelegte Messlatte in Position zu halten, selbst wenn Worte nicht mehr viel bedeuten, aber Bilder noch nicht alles sind. Nach innen ist der BFF ein Berufsverband der edelsten Art, der seinen Mitgliedern alle Hilfe zuteil werden lässt, die ein solcher Verband überhaupt geben kann. Nach außen repräsentiert der BFF ein Medium der Verbildlichung, egal ob die Technik noch Photographie oder schon wieder ganz anders heißt. Was bleibt, ist das Design, das wie alle Avantgarde eine solide Fundierung braucht, um nicht im Hohlweg zu enden.“
Prof. Dr. Rolf Sachsse Hochschule der Bildenden Künste Saar Lehrstuhl Designtheorie und -Geschichte
Der BFF steht für professionelle, zeitgenössische Fotografie
„Die Mitgliedschaft ist gleichzeitig ein Gütesiegel für die Fotografen. Einen hohen Stellenwert hat für mich das Engagement für die Nachwuchsfotografen, denen ein breites Forum in Form von ‚BFF-Junioren’, ‚BFF-Spots’, Förderpreisen und Ausstellungen zur Verfügung gestellt wird. Damit ist der BFF für mich auch eine Institution, die mich über die Nachwuchsfotografie in Deutschland informiert. Seminare und Workshops helfen den Fotografen, sich auch mit den nicht so interessanten Aspekten ihres Berufes zu beschäftigen und damit fördert es auch die professionelle Zusammenarbeit mit Agenturen und Kunden.“
Birgit Paulat Head of Art Buying BBDO Campaign GmbH Düsseldorf
|
Was mich ärgert ...
„Das Einzige, was mich an den BFF-Büchern ärgert, ist, dass ich nach dem Verleihen an meine Kreativen, immer hunderte von Post-its entfernen muss.“
Ekki Frenkler CD Serviceplan Gruppe, München
Eine neue Bildkultur in der professionellen Fotografie.
„Die Fotografie hat in den letzten Jahrzehnten zwei Revolutionen genutzt, um neue Positionen zu besetzen. Sie hat den Status der Kunst erreicht und konkurriert mit Malerei und Grafik in Museen und auf dem Kunstmarkt. Diese neue Basis hat die Kriterien im Umgang mit der Fotografie differenziert und geschärft. Fotografische Bildkonzepte zwischen Reportage und Inszenierung sind komplexer geworden. Die professionelle Fotografie war Motor dieser Entwicklung, hat aber ebenso sehr davon profitiert. Die zweite Revolution in Form der digitalen Datenverarbeitung hat neben der Veränderung der Produktionsprozesse vor allem die bildnerischen Manipulationen erheblich erweitert. Das Inszenieren der Bilder am Bildschirm bietet nicht nur der Phantasie mehr Freiraum, sondern auch ihrer Gestaltung. Gestaltung in der Fotografie war ein Motiv für die Gründung des Bundes Freischaffender Foto-Designer – BFF – und der Anspruch auf gestaltete Bilder ist bis heute Herausforderung und Zielsetzung für seine Mitglieder: Eine neue Bildkultur in der professionellen Fotografie. Die hohen Ansprüche an die Qualität sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen auf Symposien und Ausstellungen und nicht zuletzt präsent in der umfangreichen Publikation der Bilder ihrer Mitglieder, die in jedem Jahr zum Kompendium der professionellen Fotografie in Deutschland gerät. Die Professionalität wird gestärkt durch die Information zu wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen, die der BFF seinen Mitgliedern auf dem jeweils neuesten Stand präsentiert. Der BFF bietet vor allem Einsteigern erste Orientierung und Vorbilder.“
Prof. Manfred Schmalriede Präsident der DFA Deutsche Fotografische Akademie
Zeitgeist und aktuelle Bildsprache der professionellen Fotografie.
„40 Jahre BFF – das ist ein stolzes Jubiläum. Und wir von Kodak sind stolz darauf, den BFF und mit ihm die professionelle Fotografie über all diese Jahre begleitet zu haben. 40 Jahre BFF – das bedeutet auch 40 Jahrbücher. Jedes Jahr warten wir, von KODAK, gespannt auf das neue Jahr-buch vom BFF. Seine Form hat sich in den ganzen Jahren, die wir den BFF als Industriepartner begleiten durften, nicht geändert – wohl aber sein Inhalt. Dieser ist immer wieder auf's Neue spannend und vermittelt einen Überblick über Zeitgeist und aktuelle Bildsprache der professionellen Fotografie. Ob People, Transportation oder Stills – alles ist vertreten und macht einfach Spaß auf mehr. Herzlichen Glückwunsch!”
Lars Fiedler KODAK Marketing Manager Film Capture, Europe, Middle East & Africa Region
„Der BFF ...
ist das dicke Buch ist die Instanz ist unverzichtbar ist gerne mit sich selbst beschäftigt ist der ADC für Foto.“
Felix Glauner Chief Creative Officer Euro RSCG Worldwide, Düsseldorf
Es gut einen zuverlässigen und konstanten Partner zu haben. Und den haben wir im BFF gefunden.
„Es gab in den vergangenen Jahren viele Berührungspunkte zum BFF. Der erste war mein Wiedereinstieg in das Art Buying nach vielen Jahren Fotoabstinenz und meiner damals zugegebenermaßen relativen Unorientiertheit über die Entwicklung der Fotografen-Szene in Deutschland. Also habe ich mich zu allererst durch die vielen Ver-öffentlichungen des BFF geblättert, und so bekannte und mir noch unbekannte Gesichter mit unbekannten Arbeiten gefunden. Ein guter Start – und seither halten wir einen engen und regelmäßigen Kontakt – auch über das Thema Fotografie hinaus. In einer so schnelllebigen Branche wie der der Werbung ist es gut, einen zuverlässigen und konstanten Partner zu haben. Und den haben wir im BFF gefunden.“
Susanne Conrad Head of Creative Services Grey Worldwide
Junge deutsche Fotografie
„Bis vor ein paar Jahren dachte ich noch, dass der BFF verkrusten wird wie ein altes Brot. Inzwischen fällt mir spontan kaum eine andere Vereinigung in Deutschland ein, die die junge deutsche Fotografie derart fördert. .... Zum Glück hatte ich unrecht.”
Susanne Nagel Head of Art Buying Jung von Matt/basis Hamburg
Individualität
„In der Zeit des Scrappens, des Scannens, der Retorte, dem Weltarchiv Internet wird es immer notwendiger, das Fähnchen Individualität, des ganz persönlichen Blicks auf die Dinge hochzuhalten. Dafür den Fotografen und dem BFF ein dickes Danke.“
Thomas Feicht INSTANT und Präsident des Deutschen Designer Clubs (DDC)
Der BFF ist das ‚who is who' der Top-Fotografen.
„Seit ungefähr 25 Jahren besuche ich regelmäßig die Kongresse des BFF. Jedes Mal waren die Ein-drücke ebenso motivierend wie nachhaltig. Ausstellungen und Vorträge so beeindruckender Fotografen wie Sarah Moon, Olivier Toscani, Peter Lindbergh, Walter Schels, Eliott Erwitt, Hans Hansen, Ben Oyne, Stefan Moses und vieler anderer machten diese Treffen unvergesslich. Der BFF ist das ‚who is who‘ der Top-Fotografen. Hier wird Fotografie und Foto-Design in seiner besten Form gelebt, geschützt und gefördert. Ich kenne keine andere Institution, die leidenschaftlicher für ihre Profession wirkt. In der Tat wäre Deutschland ohne den BFF kulturell ärmer. Große Verbeugung und Hochachtung.”
Norbert Herold Creative Director, München
Die Welt ist voller Quadrate
"Es gibt quadratische Schokolade, Quadratköpfe und das quadratische Buch vom BFF. Letzteres ist mit Abstand das beste Produkt. Der BFF war mein steter Begleiter, ich kenne ihn seit über 20 Jahren, früher als Fotograf, heute als einer, der Fotografen sucht. Niemand kümmert und fördert Nachwuchsfotografen so wie der BFF. Sein Nachwuchsförderpreis ist eine kostbare Quelle für alle, die junge Talente suchen. Berufs- und Interessenverbände waren mir immer suspekt, der BFF beweist, dass Vereinigungen nicht zwingend in die Vereinsmeierei führen."
Tom Jacobi Hamburg
BFF wozu?
„Ich will überrascht werden. Trends als Erfrischung. Gefälliges ist fehl am Platz. Coolness ist überholt. BFF soll stehen für Bilder voller Gestaltungswillen, für Ästhetik, für persönlichen Stil. Authentizität statt Mainstream!“
Rossita Markowitz Head of Art Buying TBWA Düsseldorf
Der kreative Kopf hinter der Kamera
„Egal, was die Zukunft der Fotografie bringt – eines bleibt mit Sicherheit: der kreative Kopf hinter der Kamera.“
Prof. Ivica Maksimovic Rektor / Hochschule der Bildenden Künste Saar Maksimovic & Partners Agentur für Werbung & Design
"Der BFF ist eine wunderbare Plattform,
um sich einen Überblick der besten Fotografen zu verschaffen. Im BFF ist für junge Talente Platz (jetzt auch durch die Integration des Reinhart-Wolf-Preises) und auch für die immer wieder überraschenden Routiniers. Eigentlich müsste das BFF-Buch zum Standard-werk jedes Creativen gehören. Aber vielleicht ist das ja so.“
Claus Koch TM
Member of BBDO Worldwide Network
Diese Art Nachwuchsförderung kennt nur Gewinner.
„Ein rundes Jubiläum für eine runde Sache – so geht jetzt auch der BFF-Förderpreis ins dritte Jahrzehnt. Auch 20 Jahre nach seinem ersten Auftritt ist er so interessant wie ganz zu Anfang, denn sein Prinzip ist zeitlos: Die besten Hochschul-Abschlussarbeiten im Bereich Fotografie zu versammeln. Diese Art Nachwuchsförderung kennt nur Gewinner: das Publikum sieht erstklassige Fotografie; die jungen Fotografinnen und Fotografen kommen in den Genuss eines Karriereanschubs sondergleichen; und die Bildmedien bemerken Top-Talente, die sonst vielleicht nie entdeckt würden.“
Andrea Gothe ‚stern‘ Photodirector, Hamburg
Der vielfältigste Fotografenverband, den ich kenne.
BFF bietet ein einzigartiges und wirksames Netz mit Informationen über alle Aspekte der Fotografie in Deutschland, gleichgültig ob es sich um Auftragsfotografie, Reportage oder bildende Künste handelt. Er ist wahrhaftig der vielfältigste Fotografenverband, den ich kenne, und das ist der Aspekt, der mir beim BFF am besten gefällt. Das Organisationsteam des BFF, insbesondere Norbert Waning, bemüht sich, nicht nur den Fotografen zu helfen, sondern bietet seine Unterstützung auch bei Ausstellungen, Agenturen und Hochschulen an, damit Informationen über das, was sie machen und wonach sie suchen, ausgetauscht werden. Die Kongresse greifen redaktionelle, technische und kreative Höhepunkte der Gegenwartsfotografie einschließlich Diskussionen und Bilderpräsentationen auf und zeigen häufig – neben dem, was die BFF-Mitglieder Neues zu bieten haben – einen Überblick der Höhepunkte internationaler Trends. Ich bereue es sehr, wenn es mir nicht möglich ist, daran teilzunehmen. Seit 1995 hat der BFF eine Plattform entwickelt, auf der die Nachwuchsfotografen und neuen Bildautoren in der Serie der Junior-Bücher verlegt werden. Das eigentliche BFF-Jahrbuch, das ich sehr oft benutze, ist immer noch die umfassendste und aktuellste visuelle Quelle und Kontaktbörse für freiberufliche Fotografen in Deutschland.“
Celina Lunsford
Kuratorin und Beraterin, Fotografie Forum International,
Frankfurt am Main
Der BFF ist...
„1. Der BFF ist genauso wichtig oder unwichtig wie der ADC oder DDC. Nur gäbe es ihn nicht, wäre unsere controllergeprägte Gesellschaft noch schwerer zu ertragen. 2. Der BFF ist nach wie vor das Maß der Dinge, weil die Mitglieder nach wie vor die Standards setzen. 3. BFF ja! Wie sonst sollen die jungen Talente den Sprung in die wunderbare Brutalität schaffen."
Uli Weber Creative Consulting
„Bild, Abbild, Vorbild: BFF"
Prof. Uwe Loesch Arbeitsgemeinschaft für visuelle und verbale Kommunikation, Düsseldorf
Umso wichtiger finde ich eine Institution wie den BFF ...
„Seit ich als Art Buyerin arbeite (und das sind nun schon gut 20 Jahre), begleitet mich der BFF und seine Jahrbücher. Vieles ist anders geworden in den letzten Jahren: Im Zeitalter von Bildagenturen und Royalty-Free-Bildern ist der Kampf der Fotografen um Jobs härter geworden. Umso wichtiger finde ich eine Institution wie den BFF, der Fotografen einen gewissen Rückhalt und die Möglichkeit zum Austausch bietet. Ich bin sicher nicht die einzige Art Buyerin, die die Jahrbücher des BFF aufschlägt, wenn sie bestimmte Stilrichtungen oder Fotografen sucht. (Das gehört übrigens zu den Dingen, die sich bis heute nicht geändert haben.) Ich bin sicher auch nicht die einzige Art Buyerin, die bei den BFF-Symposien so interessante Fotografen kennen lernen durfte wie Olivero Toscani, Eliott Erwitt, Bettina Rheims oder Sheila Metzner, um nur einige zu nennen. Auch unbekanntere Namen hat mir der BFF nahe gebracht: Ich freue mich immer, wenn ich im BFF-Juniorbuch junge Fotografen sehe, die Neues versuchen und voller Idealismus neue Wege gehen. Zum 30-jährigen Jubiläum des BFF stellte Kurt Weidemann die Frage: ‚War es früher besser, oder nur anders? Zeit und Zeitgeist erlebt jeder nur subjektiv, und Zeiturteile wechseln, entdecken, verwerfen das Gewesene.’ Mein subjektives Zeitgeisterleben sagt mir, dass es dem BFF immer ganz gut gelungen ist, eine hohe Qualität zu halten und der deutschen Fotografie auch im Ausland einen hohen Stellenwert zu verleihen. Ich wünsche mir, dass er immer wirklich Neues von bloßen Modeerscheinungen trennen kann. Herzlichen Glückwunsch zu 40 Jahren!“
Bettina Blum Art Buying and TV-Department McCann Erickson München
Impulsgeber
„Ich sehe den BFF nicht nur in Zusammenhang mit der Präsentation von immer neuen Bilderwelten, sondern vor allem als wichtige Informationsplattform (Techniken, rechtliche Beratung, Forum, fachlicher Austausch) für alle Fotografen. Zudem ist der BFF ein Impulsgeber für junge Fotografen und fordert sie heraus, das Beste zu geben.”
Doro Göbels Rockenfeller & Goebels Fotografenagentur Düsseldorf
... zu einer internationalen Marke mutiert ...
„Zur Abwechslung mal eine andere Definition des BFF gefällig? Schlagen Sie doch mal eines der silbernen Jahrbücher aus den güldenen Achtzigern auf. Darin macht eine BFF-Präambel gleich zu Beginn selbst dem letzten Schwachmatikus klar, mit wem er es hier zu tun hat. Nämlich eben mit der „Standesorganisation der creativen Werbe-, Mode- und Industrie-Fotografen“ [sic!]. Herrlich altbacken, nicht wahr? Damals musste so etwas noch gesagt und niedergeschrieben werden, heutzutage klingt das fast schon wieder charmant. (Da wüsste man gerne mehr …) Übrigens: Ewigkeiten zuvor nannte man solche Institutionen respektvoll eine „Gilde“. Selbstredend ist die Zeit der Gilden, Präambeln und Schwachmaten vorbei. Und bekanntlich genügen heutzutage jene drei Buchstaben vollends, die längst zu einer internationalen Marke mutiert sind. Dass dabei der BFF stets nach vorne blicken muss, liegt wohl in der Natur des Fotodesigns. Dennoch: 40 Jahre geschultert zu haben, ist nicht nur ehrenvoll. Lassen Sie es mich einmal so formulieren: Ihre Standesorganisation ist, ob sie nun will oder nicht, ein bedeutendes Kapitel der Fotogeschichte in diesem Lande geworden…“
Dr. Christoph Schaden Kurator, Köln
|