Andreas Feininger / BFF
Foto-Galerie


Andreas Feininger ist einer der ganz großen Fotografen des zwanzigsten Jahrhunderts. Er hat nicht nur fotografiert, sondern bis zu seinem Tod im Jahr 1999 auch unzählig viele Bücher und Texte zum Thema Fotografie veröffentlicht.

In seinem Text „Eine Philosophie der Fotografie“ aus dem Jahr 1993 formulierte er: „Fotografie ist eine Bildsprache, die einzige Sprache, die überall in der Welt verstanden werden kann. Das macht sie wertvoll und einzigartig. Doch so wie das gesprochene oder geschriebene Wort intelligent eingesetzt werden kann, um Wissen zu vermitteln, Ideen auszutauschen und den Geist zu stimulieren oder aber dafür, als Geplapper verschwendet zu werden, so kann die Fotografie dem Betrachter etwas Wertvolles geben oder seine Zeit mit visuellem Blabla vergeuden. Die wichtigste Eigenschaft der Fotografie ist also ihr Inhalt.“ Einige Seiten später resümiert Andreas Feininger, dass er kein Motiv fotografiere, das er für wenig fotogen halte, denn es könne – trotz interessantem Inhalt – kein künstlerisch zufrieden stellendes Motiv werden. Die Galerie zeigt Motive des modernen Lebens, Naturaufnahmen, Aktaufnahmen sowie ein Porträt des Photojournalisten Dennis Stock.

Andreas Feiningers Text „Eine Philosophie der Fotografie“ kann im Katalog zur Ausstellung Andreas Feininger „That's Photography“ nachgelesen werden, der im Verlag Hatje Cantz erschienen ist. Die große Retrospektive wird im Focke-Museum Bremen noch bis zum 28. September 2008 gezeigt.

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