Robert Brembeck / BFF: An Unexpected Omen

Rezension von Hannes Kerber

In seinem neuen Photobuch “An Unexpected Omen” zeigt der Münchner BFF-Photograph Robert Brembeck seine Annäherungen an die Wirklichkeit.

„ÜberTage“ Pixelprojekt_Ruhrgebiet

Eröffnung: 28. 1. 2010 / Ausstellung vom 29. 1. bis 23. 3. 2010

Anlässlich der Kulturhauptstadt RUHR.2010 stellt das Kunstmuseum Mülheim / Ruhr ausgewählte Fotografien des Pixelprojekt_Ruhrgebiet erstmals in einer großen Museumsausstellung vor.

Oliver Mark / BFF: Portraits

(HatjeCantz, 192 S., 39,80 €)

Der Ruhm von Portrait-Fotografen wächst mit der Bekanntheit ihrer Modelle. Das gilt auch für Oliver Mark (BFF), der seit Ende der 80er Jahre vor allem für Print-Magazine Prominente aller Art vor die Linse bekam.

BFF-Gründungs- und -Ehrenmitglied
Prof. Robert Häusser
feiert seinen 85. Geburtstag

Häusser gilt heute als Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie

Am 8. November feiert der in Mannheim lebende Künstler Robert Häusser

Eine Liebeserklärung an das Fotopapier

Das Gespräch mit Rainer Tewes vom Fotolabor >M< führte Ute Noll / On-photography.com

Ute Noll: Sie bevorzugen das Fotopapier. Warum?

BFF-Ehrenmitglied Andreas Feininger:
Feiningers universelle Sprache: That’s Photography

Eine Einführung von Dr. Thomas Buchsteiner

Foto: Andreas Feininger / Selbstporträt, © AndreasFeiningerArchive.com
„Fotografie, die Sprache des Sehens, ist mein Medium. Indem sie die Kluft zwischen Sprache und Buchstaben überbrückt, wird sie zum idealen Mittel der weltweiten Kommunikation“, sagte Andreas Feininger.

Andreas Feininger / BFF
Foto-Galerie


Andreas Feininger ist einer der ganz großen Fotografen des zwanzigsten Jahrhunderts. Er hat nicht nur fotografiert, sondern bis zu seinem Tod im Jahr 1999 auch unzählig viele Bücher und Texte zum Thema Fotografie veröffentlicht.

BFF-Ehrenmitglied Peter Keetman:
„Wir sind umgeben von lauter Wundern“.

Michael Koetzle im Gespräch mit Peter Keetman (2001)


Peter Keetman (1916 – 2005) war stilbildender Fotograf der 50er und 60er-Jahre, BFF-Ehrenmitglied und Kulturpreisträger der DGPh. Das Gespräch mit Peter Keetman führte Hans-Michael Koetzle Mitte März 2001 im oberbayrischen Marquartstein. Im BFF-Newsletter veröffentlichen wir daraus Auszüge.

Peter Keetman / BFF
Foto-Galerie


Fotos: Peter Keetman / BFF  (© Stiftung F. C. Gundlach, Hamburg)
Peter Keetmans Lebenswerk zählt zweifelsohne zu den bedeutendsten Bildschöpfungen der deutschen Nachkriegs-Fotografie in den fünfziger und sechziger Jahren.

BFF-Ehrenmitglied Prof. Robert Häusser
Klassiker der modernen Fotografie

von Dr. Claude W. Sui


Robert Häusser gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Er gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, die eine unverwechselbare Handschrift entwickelt haben. Seine Bilder wurden schon in den 50er und 60er Jahren in Galerien und Museen ausgestellt, zu einer Zeit, als die Fotografie in Deutschland noch nicht den künstlerisch autonomen Stellenwert besaß wie heute. Sie befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Prof. Robert Häusser / BFF
Fotogalerie


Fotos: Prof. Robert Häusser / BFF
Für unsere Fotogalerie hat Prof. Robert Häusser zwölf Motive aus seinem umfangreichen Werk ausgewählt. Die erste Reihe zeigt frühe Arbeiten von 1941 bis 1950. Die zweite Reihe zeigt Fotografien aus seiner hellen Periode aus dem Jahr 1953. Die dritte und vierte Reihe zeigen Bilder aus den Jahren 1970 bis 1984.

Reinhart Wolf: Hans-Eberhard Hess erinnert an den Initiator des gleichnamigen BFF-Fotopreises

Hans-Eberhard Hess / Chefredakteur Photo International

Foto: © Reinhart Wolf / Picture Press
Die Vielfalt seines Werkes ist erstaunlich. Dabei ist BFF-Ehrenmitglied Reinhart Wolf nicht einmal sechzig Jahre alt geworden. Er gilt bei vielen bis heute als Inbegriff des universellen Fotodesigners. Reinhart Wolf ist der Initiator und Namensgeber eines Preises, der Jahr für Jahr an den Nachwuchs vergeben wird und als „Best of the Best“ in den BFF-Förderpreis integriert ist.

Reinhart Wolf / BFF: Fotogalerie


Fotos: © Reinhart Wolf / Picture Press
Aus den unzähligen Bildmotiven von Reinhart Wolf haben wir eine kleine Auswahl von zehn Motiven getroffen, die wir hier in einer Bildergalerie zeigen. Zu sehen sind Architektur-, Food- und Porträtaufnahmen aus dem Archiv von Picture Press in Hamburg. Wir danken Picture Press und Jutta Buer von der Reinhart Wolf Stiftung für die freundliche Unterstützung.

Ausgeplaudert
BFF-Fotograf Jan Steinhilber antwortet auf unseren Fragebogen

Ute Noll / on-photography.com

Foto: Jan Steinhilber / BFF
Herr Steinhilber, was zeigt Ihr erstes Motiv, das für Sie eine Bedeutung hat?

Ein schwarzer Schuh vor weißem Hintergrund. Ich fotografierte ihn auf  4x5” S/W-Negativ

Jan Steinhilber / BFF
Foto-Galerie


“Jeder Job ist in dem Moment, in dem man ihn macht, der schwierigste. Wenn das nicht so wäre, würde ich mich fragen, ob ich dafür wirklich alles gegeben habe”,

Ausgeplaudert:
BFF-Fotograf Olaf Martens antwortet auf unseren Fragebogen

Ute Noll / on-photography.com

Fotos: Olaf Martens / BFF
Herr Martens, was zeigt Ihr erstes Motiv, das für Sie eine Bedeutung hat?

Eine übergroße weibliche Pappfigur, die auf einem Wagen, mitten in einer sehr grauen hallischen Gründerzeit-Straße steht. Eine sehr groteske Situation, man begegnet nicht täglich großen Frauenfiguren.

Ausgeplaudert:
BFF-Fotografin Esther Haase antwortet auf unseren Fragebogen

Ute Noll / on-photography.com

Foto: Esther Haase / BFF
Frau Haase, was zeigt Ihr erstes Motiv, das für Sie eine Bedeutung hat?
„Gabriele, Sheila and Karima, Goethe Theater, Bremen, Germany, 1993“ ist das erste Bild, das für mich eine Bedeutung hat (s. Foto oben), denn es hat einen starken Bezug zu meinem „früheren“ Leben als Tänzerin. Das Bild wurde auf der Bühne des Goethe Theaters in Bremen aufgenommen, auf der ich auch getanzt habe. Es ist eines meiner allerersten Bilder, das in der Öffentlichkeit Beachtung gefunden hat.

Esther Haase / BFF - Fotogalerie: Emotion


Fotos: Esther Haase / BFF
Über ihre Fotografie sagt die Fashion-Fotografin und ehemalige Tänzerin Esther Haase: „Ich mache immer noch das, was ich auch während meiner Zeit als Balletttänzerin getan habe: Ich tanze. Nur tue ich das jetzt mit der Kamera“. Sie erzählt am liebsten Geschichten mit starken Persönlichkeiten, verrät Esther Haase, mit: „Persönlichkeiten, die mich inspirieren und mitreißen. Menschen, die Spaß an der Inszenierung vor der Kamera haben. Denn erotische Anziehungskraft braucht mehr als oberflächliche Schönheit“. Emotion und Motion sind ihre große Themen.

Ausgeplaudert:
BFF-Fotograf Christian Schmidt antwortet auf unseren Fragebogen

Ute Noll / on-photography.com

Foto: Christian Schmidt / BFF
Herr Schmidt, was zeigt Ihr erstes Motiv, das für Sie eine Bedeutung hat?
Ein kleines schottisches Haus, inmitten einer gewaltigen Weite. Das war so ein Gefühl von Tiefe und innerer Verbundenheit, die ich da zum ersten Mal empfand.

Bildstrecke von Christian Schmidt / BFF: Japan-Serie



Christian Schmidt arbeitet neben kommerziellen Aufträgen kontinuierlich an freien Arbeiten. Für seine Japan-Serie, die er im 2007 begonnen hat, greift er auf alte Glasplatten zurück, die historische Orte malerisch und unberührt zeigen. Diese Motive kollagiert er mit Aufnahmen, die er selbst an diesen Orten gemacht hat. 

Nachgefragt:
Was macht der BFF-Justiziar?

Ute Noll / on-photography.com

Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Maaßen ist der Justiziar des BFF. Seit 23 Jahren berät er den BFF-Vorstand und die BFF-Fotografen. Fast ebenso lange wacht er über die Jurierung des BFF-Förderpreises & Reinhart-Wolf-Preises, die auf der photokina verliehen werden.

Was macht eigentlich ein Justiziar bei der Jurierung der BFF-Preise?

Er passt auf, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Das beginnt mit der Sichtung der eingereichten Arbeiten, denn ich muss prüfen, ob alle Wettbewerbsteilnehmer die Ausschreibungsbedingungen erfüllen. Ich bin außerdem dafür verantwortlich, dass sich die Jury an die Regeln hält, was allerdings nie ein Problem ist, und dass die Abstimmungen korrekt durchgeführt werden. Der Ablauf der Jurierung und die Ergebnisse werden von mir schriftlich protokolliert, so dass das Verfahren auch später noch nachvollziehbar und überprüfbar ist.

Aufgepasst:
Fotografie und Markenrechte

Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Maaßen, BFF-Justiziar

Fotografien können eventuell fremde Markenrechte verletzen, wenn auf den Bildern Zeichen zu erkennen sind, für die Markenschutz besteht. Wird z.B. bei Modeaufnahmen ein Luxusfahrzeug als Requisite verwendet und ist auf den Fotos die auf der Motorhaube angebrachte Marke des Fahrzeugs zu sehen, dann stellt sich die Frage nach einer möglichen Verletzung der Markenrechte des Automobilherstellers.

Aufgepasst:
Das Fotohonorar bei der Auftragsstornierung

Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Maaßen, BFF-Justiziar

Es kommt immer wieder vor, dass Fotografen für eine Produktion gebucht werden und der Kunde den Job dann kurz vor Beginn des Shootings absagt oder die Aufnahmearbeiten vor der Fertigstellung der Bilder abbricht.

Es kann auch passieren, dass die Fotoproduktion zwar zu Ende geführt wird, der Kunde dann aber entscheidet, die Bilder nicht einzusetzen. In solchen Fällen stellt sich die Frage, ob der Fotograf trotz der Auftragsstornierung und trotz des Verzichts auf eine Verwertung der Bilder das vereinbarte Honorar beanspruchen kann.

Tipp:
Verbesserter Schutz gegen Bilderraub

Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Maaßen, BFF-Justiziar

Für Fotografen, Grafikdesigner und andere Bildurheber gibt es jetzt eine neue und sehr einfache Möglichkeit, ihre Arbeiten zu schützen und im Internet nach gestohlenen Bildern zu fahnden. Den Schutz gewährleistet eine digitale Signatur der Arbeiten mit „Photopatrol“ und die Überwachung wird mit dem Onlinedienst „Copyrightinfo“ ermöglicht.

Aufgepasst:
Eigentumsrechte an Bildern in Zeitungsarchiven

Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Maaßen, BFF-Justiziar

Wem gehören die Negative, Diapositive und Fotoabzüge, die in den Archiven der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage lagern? Diese Frage stellt sich vor allem bei solchen Bildern, mit denen auf dem Kunstmarkt hohe Preise zu erzielen sind.

Aufgepasst: Visagisten und Stylisten fordern Urheber- und Nutzungsrechte an Fotoproduktionen

Rechtsantwalt Dr. Wolfgang Maaßen, BFF-Justiziar

Neuerdings werden die Fotografen bei der Erteilung von Aufträgen an Visagisten oder Stylisten von einigen Vermittlungsagenturen mit Vertragsbedingungen konfrontiert, in denen die für das Makeup oder das Styling zuständigen Mitarbeiter ausdrücklich als „Künstler“ bezeichnet und aus dem vermeintlichen Künstlerstatus konkrete urheberrechtliche Forderungen abgeleitet werden.

Langzeitarchivierung im Digitalzeitalter
Interview mit Dipl.-Ing. Rainer Tewes / Fotolabor M, Stuttgart

Ute Noll / on-photography.com

Foto: sp-page (Fotolabor M) mit dokumentarischer Theaterfotografie von A.T. Schäfer, Stuttgart
Herr Tewes, digital archivierte Dateien können verloren gehen, wenn Datenträger, wie beispielsweise CD-ROMs, DVDs, externe oder interne Laufwerke kaputt gehen. Der Datenträger ist jedoch nur ein Problem der Langzeitarchivierung. Wie wirken sich die schnellen Neuerungen im Hard- und Softwarebereich darauf aus?

Digitale Daten haben grundsätzlich nur dann eine Chance, erhalten zu bleiben, wenn ihre Speicherung nach den Basisregeln der elektronischen Speicherung systematisch und sorgfältig durchgeführt wird, das heißt, die Daten müssen regelmäßig und mehrfach auf die jeweils neuste Hard- und Software übertragen werden. Dieses Verfahren verursacht im Laufe der Zeit immer wieder Kosten und ist arbeitsintensiv. Bei der Langzeitarchivierung auf Microfilm entstehen nur einmalige Kosten bei der Belichtung, mittel- und langfristig gesehen ist sie also wesentlich günstiger.

Neu:
Online-Portal für Studien-Information Fotografie


„Jedem Studienbewerber kann man nur raten, sich genau über die Hochschulen zu informieren, Rundgänge und Diplompräsentationen zu besuchen, mit Lehrenden und Studierenden zu sprechen. Und sich selber kritisch zu fragen, ob Talent und Leidenschaft wirklich ausreichen,” schrieb Anna Gripp 2004 in der Photonews. Im Gegensatz zu damals können sich heute Interessenten online unter www.foto-studium.de informieren.

"Die Hamburger Botschaft" platzte
aus den Nähten.


Über 400 Creative aus Agenturen, Verlagen und der Industrie kamen zu dem "1. Aufschlag" der BFF-Region Hamburg in die "Hamburger Botschaft" und waren begeistert von der Multi-Beamer-Show der 40 teilnehmenden BFF-Fotografen aus Hamburg. Wer nicht dabei sein konnte: hier mehr...

BFF-Benefiz-Foto-Auktion in Köln


zu Gunsten der Erdbebenopfer in Sichuan (China)
Versteigerung durch Prof. Henrik Hanstein
vom Auktionshaus Lempertz,
Sonntag, 26. April 2009, um 12.00 Uhr,
Forum für Fotografie, Schönhauser Straße 8
http://auktion.bff.de/

Einladung zum
BFF-Kongress "40 Jahre BFF"


Kongress 12. / 13. Juni 2009 in Stuttgart
im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg
mit zehn BFF-Ausstellungen auf über
2500 qm in vier Etagen vom 13.6. - 18.7.2009
anlässlich "40 Jahre BFF".